Die richtigen Wanderschuhe

Wer einen Wanderurlaub plant, sollte dafür in jedem Fall das richtige Schuhwerk dabei haben. In keinem Fall sollte man mit regulären Straßenschuhen oder gar mit Turnschuhen auf Erkundungstour gehen. Wenn man als Wanderfreund mit dem falschen Schuhwerk unterwegs ist, können schnell Druckstellen oder gar schmerzhafte Blasen entstehen - das ist bei einer anspruchsvolleren Route mehr als hinderlich. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich direkt für Wanderschuhe zu entscheiden, die hochwertig sind und sich für das entsprechende Terrain eignen - jemand, der nur lange Spaziergänge unternimmt, benötigt anderes Schuhwerk als jemand, der steile Berge erklimmt.

Beim Kauf der Wanderschuhe sollten somit einige wichtige Punkte beachtet werden. Ein bedeutender Punkt ist hier die Größe: Ab und zu ist es ratsam, auch eine Nummer größer anzuprobieren, denn gerade dann, wenn man noch entsprechende Wandersocken trägt, kann es schnell eng und unbequem in den Schuhen werden - hier ist eine Anprobe im Geschäft vorher unabdingbar. Auf diese Weise wird auch gleich geschwollenen Füßen vorgebeugt.

Worin unterscheiden sich Wanderschuhe?

Tipps für den richtigen Wanderschuh
Rainer Sturum/pixelio.de

Gute oder schlechte Wanderschuhe lassen sich meist schon bei der ersten Anprobe deutlich voneinander unterscheiden. Sobald man bemerkt, dass irgendwo etwas drückt oder dass das Material nicht richtig verarbeitet ist, sollte man lieber die Finger von den Schuhen lassen. Feste Wanderschuhe passen sich, anders als es bei Straßenschuhen ist, nicht direkt an den Fuß an - man muss aus diesem Grund darauf achten, dass der Schuh direkt zum Fuß passt. Dies bedeutet, man sollte sich sofort in den Schuhen wohlfühlen, nicht umher rutschen, aber sich auch nicht eingeengt fühlen. Die optimale Zehenfreiheit sollte etwa 3 mm betragen, dann ist ein perfekter Sitz, der nicht zu eng ist, garantiert.

Welche Marken sind empfehlenswert für Wanderschuhe?

Wer viel und gerne wandert, sollte in jedem Fall direkt zu Markenschuhen greifen. Oft zeigt sich hier schon deutlich ein Unterschied bei der Qualität, da das Profil deutlich fester und robuster ist. Ebenso wird der Knöchel durch entsprechend stabile Schuhe, die halbhoch sind, optimal gestützt, somit wird ein Umknicken verhindert.
Auch die Atmungsaktivität spielt eine sehr große Rolle, damit Feuchtigkeit optimal nach außen transportiert werden kann. Kunstfaser und Leder sind beide geeignete Materialien dafür. Ein guter Tipp ist die italienische Wanderschuh-Firma Vibram, welche für ihre sehr robusten Sohlen bekannt ist und auch hierzulande in vielen Schuh- bzw. Outdoor-Fachgeschäften, wie z.B. bei doorout erhältlich ist. Oder auch in gut sortierten Schuhhäusern, beispielsweise unter www.schuhhaus-kocher.de. Im Speziellen sind hier Schuhe der Marke Salomon empfehlenswert. Der französische Hersteller hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1947 u. a. auf Wander-/Trekkingschuhe für den Outdoorbereich spezialisiert. Wer sich dennoch unsicher ist, lässt sich am besten direkt im Geschäft von einem erfahrenen Verkäufer beraten.