Gefahren beim Wandern- So bereiten Sie sich darauf vor

Als Wanderer wird man mit vielen Gefahren konfrontiert. Ein einfacher Zeckenbiss oder der Kontakt mit einem Wolf kann gefährlich werden. Wenn man sich gut vorbereitet und einige Grundregeln verinnerlicht, kann einem allerdings nicht wirklich etwas passieren. In den nächsten Absätzen gehen wir auf die möglichen Gefahren ein und liefern wertvolle Tipps zur Vermeidung der selbigen.

Eine Wanderung in den Bergen muss gut überlegt sein

Wer wandert schon nicht gerne in den Bergen. Die Aussicht ist grandios und man selbst kann sehr gut abschalten. Es sollte niemals einfach drauflos gewandert werden, denn jährlich verunglücken viele Personen wegen Unachtsamkeit. In diesem Jahr ist eine 47 Jahre alte Frau in den Tiroler Alpen tödlich verunglückt. Die Frau rutschte aus und stürzte 80 Meter in die Tiefe. Die Meldung kann hier nachgelesen werden: http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region/beim-wandern-in-tirol-hessin-stuerzt-80-meter-in-den-tod-13002401.html. Dazu muss es nicht kommen.

Vor jeder Wandertour müssen Wanderkarten und Literatur gesichtet werden. Die Route muss geplant und der Schwierigkeitsgrad eingeschätzt werden. Außerdem sollte der Wetterbericht überprüft werden. Im nächsten Schritt wird die Ausrüstung näher unter die Lupe genommen. Bietet der Schuh die nötige Trittsicherheit und ist die Kleidung angemessen? Utensilien wie ein Erste-Hilfe-Set, Sonnenschutz… gehören in den Rucksack. Bei der Wahl des Rucksacks sollte nicht gespart werden, denn ein guter Rucksack verlagert das Gewicht von den Schultern auf das Becken und besitzt ein variables Rückensystem. Bei den Wanderern hat sich die Marke Jack Wolfskin (http://www.koffer-arena.de/jack-wolfskin/) bewährt.

Bei größeren Wandertouren ist eine kleine Gruppe von Vorteil. Untereinander kann sich geholfen werden und die Verantwortung lastet auf mehreren Schultern. Um beim Wandern in den Bergen keine bösen Überraschungen zu erhalten, sollte man auf den Wegen bleiben. Wer abseits der Wanderwege läuft, riskiert sein Leben.

Zecken- Der stetige Begleiter beim Wandern

Der Zeckenbiss wird von Wanderern und Urlaubern gefürchtet. Der Stern titelt sogar in einem Artikel: „ Zecken: Achtung, Mini-Vampir.“ Den Artikel können Sie hier lesen: http://www.stern.de/gesundheit/kinderkrankheiten/zecken-achtung-mini-vampir-632755.html. Jedes Jahr erkranken zwischen 60.000 und 80.000 Menschen an Borreliose. Besonders im Süden Deutschlands sind die kleinen Blutsauger verbreitet. Nach einem Zeckenbiss verbreitet sich der Erreger binnen acht und zwölf Stunden im Körper. Schätzungsweise jede vierte bis fünfte Zecke kann den Borreliose übertragen. Allerdings bricht die Krankheit nicht bei jeden infizierten Menschen aus. Lediglich bei ein bis zwei Prozent der Infizierten kommt es zu dem typischen Krankheitsverlauf.  Es ist dennoch Vorsicht geboten.

Durch die folgenden Erscheinungen äußert sich der Borreliose-Erreger:

  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Schweißausbrüche
  • Nerven im Gesicht und Gelenke können sich entzünden
  • Bluthochdruck

Welche Maßnahmen schützen vor einem Zeckenbiss?

Eine Zecke kann nicht nur Borreliose sondern auch FSME übertragen. Letzteres kann zum Tod und zu einer geistigen Behinderung führen. Der Schutz vor einem Zeckenbiss ist für den Wanderer essentiell. Hat sich die Zecke bereits an einem Körper festgesaugt, sollte diese nicht mit der Hand entfernt werden. Dabei kann es nämlich passieren, dass der Blutsauger erbricht und somit die Erreger schneller in den Köper gelangen. Im Zweifelsfall sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Wer länger in der Natur unterwegs ist, sollte die Hosenbeine in die Schuhe stecken und gegebenenfalls die Socken über die Hose ziehen. Gummibänder schnüren die Wege zu den Beinen ab und bieten weiteren Schutz. Das Gummiband kann auch bei den Armen verwendet werden.

Wie gefährlich sind Wölfe beim Wandern?

Längst ist der Wolf nach Europa und Deutschland zurückgekehrt. Im letzten Jahr wurden innerhalb der EU 10.000 Wölfe gezählt. Was für die Umweltschützer eine freudige Nachricht darstellt, beunruhigt die Wanderer. Selbst Städtebewohner kommen ab und zu in Kontakt mit Wölfen. Im Kanton Zürich sorgte die Sichtung eines Wolfes für reichlich Unbehagen. In diesem Artikel empfiehlt der Zürcher Oberländer, nicht in Hektik oder Panik zu verfallen: http://www.zol.ch/ueberregional/kanton-zuerich/Der-Wolf-kommt-nach-Zuerich-Nicht-in-absolute-Hektik-verfallen/story/15342026.

Folgende Verhaltensregeln gelten beim Kontakt mit einem Wolf:

  • Ruhig bleiben
  • Abstand halten
  • laut mit dem Tier reden und dabei rückwärts gehen
  • Sichtung melden

Menschen kommen eigentlich sehr selten in direkten Kontakt mit einem Wolf. Der Mensch zählt nicht zum Beuteschema des Wolfes und deshalb sollte niemand in Panik geraten.